Von der Transzendenz des Raumes.

„Mich interessiert, was hinter der sichtbaren Form liegt – wie Farbe, Licht und Bewegung zu einem eigenen Bildraum werden.“
— Werner Pienz

Herkunft und Entwicklung

Werner Pienz wurde 1948 in Mötz in Tirol geboren und lebt heute in seiner Heimat Haiming. Die alpine Landschaft, ihre Formen, Lichtstimmungen und Materialien prägen seinen künstlerischen Blick bis heute.

Seine Arbeit verbindet Beobachtung, innere Vorstellung und experimentelle Bildfindung. Aus Skizzen, malerischen Ansätzen und digitaler Weiterbearbeitung entstehen Werke, die zwischen Abstraktion, Naturform und räumlicher Präsenz stehen.

Studio Pienz präsentiert diese Arbeiten in kuratierter Form und macht sie als limitierte Ausführungen für private und professionelle Räume zugänglich.

VOM ECHTHAARPINSEL ZUM DIGITALEN WERKZEUG

Werner Pienz arbeitet aus der Erfahrung der Malerei. Farbe, Handbewegung und Material bleiben der Ursprung – auch dort, wo digitale Werkzeuge Teil des Prozesses werden.

Das fundamentale Prinzip

Die digitale Bearbeitung ersetzt nicht die künstlerische Hand. Sie erweitert sie. Aus Skizzen, malerischen Ansätzen und intuitiven Entscheidungen entstehen Bildräume, die Schritt für Schritt weiterentwickelt werden.

Der Entstehungsprozess

Viele Werke beginnen mit einer ersten Idee, einer Skizze oder einem malerischen Ausgangspunkt. Am Bildschirm werden Formen, Farben und Schichten weitergeführt, verdichtet und in eine finale digitale Bildfassung gebracht.

DAS ATELIER-UNIKAT

Ausgewählte digitale Motive können zusätzlich als physisch vollendetes Atelier-Unikat entstehen. Werner Pienz führt das Werk in Tirol malerisch weiter – als einmaliges Einzelstück dieser Werkfassung.

PHYSISCHE PRÄSENZ
SKULPTUREN UND FUNDSTÜCKE

Neben der digitalen Malerei entstehen im Atelier von Werner Pienz auch physische Unikate. Besondere Holzfragmente werden von ihm behutsam weitergeführt, bearbeitet und in ihrer gewachsenen Form sichtbar gemacht.

Dabei bleibt die Herkunft des Materials spürbar: Struktur, Oberfläche, Brüche und Linien werden nicht verborgen, sondern Teil der künstlerischen Arbeit. So entstehen Skulpturen, die Naturform und Atelierarbeit miteinander verbinden.

Diese Objekte wirken als eigenständige Werke – ruhig, körperlich und mit einer Präsenz, die sich erst im Raum vollständig entfaltet.

GROSSSKULPTUR HOFFNUNG

Gewicht: ca. 10 Tonnen  |  Höhe: ca. 3,70 Meter

„Hoffnung“ ist eine monumentale Skulptur für große Innenräume, Atrien und architektonische Situationen mit besonderer Höhe. Das Werk entstand aus weißem Marmorgranulat und wurde von Werner Pienz modelliert, geschliffen und weiter ausgearbeitet.

Die Oberfläche, die organische Form und die Verbindung mit Edelstahl geben der Skulptur eine starke körperliche Präsenz. Sie zeigt, wie sehr Werner Pienz auch im dreidimensionalen Raum mit Form, Material und Ausdruck arbeitet.

Großskulpturen und individuelle Arbeiten für Innen- oder Außenbereiche können auf Anfrage besprochen werden.

GROSSSKULPTUR STEINADLER

Gewicht: ca. 7 Tonnen  |  Spannweite: ca. 2,50 Meter  |  Höhe: ca. 2,80 Meter

Der Steinadler ist eine monumentale Skulptur mit starkem Bezug zur alpinen Landschaft Tirols. Seine Form verbindet die Kraft des Tieres mit der Präsenz eines großen architektonischen Objekts.

Die Skulptur besteht aus weißem Marmorkunststein und wurde von Werner Pienz modelliert, geschliffen und weiter ausgearbeitet. Ein innenliegendes, mit Edelstahl verbundenes Tragwerk gibt dem Werk Stabilität für seine dauerhafte Platzierung.

Großskulpturen und individuelle Arbeiten für Innen- oder Außenbereiche können auf Anfrage besprochen werden.

GLETSCHERSKULPTUREN
GEWACHSENE FORMEN AUS TIROL

Physische Unikate aus Tirol · Preisrahmen ca. 3.000 – 9.000 EUR auf Anfrage

Besondere Holzfragmente aus alpinen Landschaftsräumen bilden den Ursprung dieser Skulpturen. Werner Pienz wählt die Fundstücke sorgfältig aus, lässt sie über lange Zeit trocknen und führt ihre gewachsene Form im Atelier behutsam weiter.

DIE NATUR ALS AUSGANGSPUNKT

Die Gletscherskulpturen entstehen aus besonderen Zirbenfragmenten alpiner Herkunft. Ihre Fundorte liegen in schwer zugänglichen Seitentälern des Ötztals – auf etwa 2.000 bis 2.800 Metern Seehöhe, dort, wo Wasser, Eis, Stein und Zeit ihre Spuren im Material hinterlassen.

Werner Pienz wählt diese Fundstücke mit großer Sorgfalt aus und führt ihre gewachsene Form im Atelier weiter. Die Bergung ist aufwendig und nur unter passenden Bedingungen möglich. Dadurch bleibt jedes Fragment selten, eigenständig und eng mit seinem Herkunftsort verbunden.

Die Natur als Künstler

Jedes Fragment trägt seine eigene Geschichte: gewachsene Linien, Brüche, Oberflächen und Spuren der alpinen Umgebung. Nach der Bergung folgt eine lange Trocknungszeit, bevor Werner Pienz das Material reinigt, behutsam bearbeitet und mit farblosem Lack schützt.

Die Form wird nicht überdeckt, sondern weitergeführt. So entstehen Unikate, in denen Naturform und künstlerische Bearbeitung sichtbar miteinander verbunden bleiben.

UNIKATE AUS ALPINER HERKUNFT

Von jeder Gletscherskulptur existiert nur ein einzelnes Werk. Insgesamt umfasst diese Werkgruppe derzeit acht Unikate aus Zirbenfragmenten alpiner Herkunft.
Die Vermittlung erfolgt persönlich über Studio Pienz. Verfügbarkeit, Maße, Preisrahmen und Transport werden individuell besprochen.



Die Vermittlung erfolgt diskret direkt über das Studio Pienz. Anfragen zu den weltweit unreplizierbaren Monumenten werden nach Eingang berücksichtigt.

ZIRBENFRAGMENTE AUS TIROL

Diese Skulpturen entstehen aus besonderen Zirbenfragmenten alpiner Herkunft. Werner Pienz sucht nicht nach perfektem Material, sondern nach gewachsenen Formen, in denen bereits eine eigene Spannung liegt.

Im Atelier werden die Fundstücke gereinigt, getrocknet und behutsam weiterbearbeitet. Risse, Spuren, Linien und Brüche bleiben sichtbar – nicht als Fehler, sondern als Teil der Geschichte des Materials.

So entstehen Unikate, die Naturform und künstlerische Entscheidung miteinander verbinden: körperlich, ruhig und mit einer Präsenz, die erst im Raum vollständig erfahrbar wird.